Durch die Schürfarbeit an den eiszeitlichen Gletschern der Region haben sich diverse Zungenbeckenseen gebildet. Am südlichen Alpenrand Italiens erstrecken sich somit kleine Gewässeridylle, welche mit einer bezaubernden Landschaft bereits bei dem morgendlichen Blick von den Balkonen der Hotels an den Oberitalienischen Seen entzücken. Zu diesen Seen gehören der Idrosee, der Lago di Varese, der Ortasee, der Iseosee und die wohl vier bekanntesten Gewässer des Luganersees, Comer Sees, Lago Maggiores und des Gardasees. Dabei bieten alle Seen erholsame Rundwege, sodass beispielsweise ein Spaziergang von dem Hotel am Gardasee faszinierende Einblicke in eine beruhigende Natur offen legt.
Erhabene Hügelketten, pittoresk gelegene Holzhütten auf einer Anhöhe und das majestätische Erscheinen der Natur im Wechselspiel mit Berg und Wasser geben rund um die Hotels der Oberitalienischen Seen das perfekte Urlaubsdomizil und einige Ziele für beeindruckende Ausflüge vor. Wundervolle Panoramen lassen somit den Trip hin zu dem Lago di Varese mit dem Steinzeitmuseum auf der Insel Virginia einem leichten Abenteuer gleichen. Des Weiteren ist die Region des Gardasees für seine Weinanbaugebiete bekannt, sodass die nächste Route einer lukullischen Unterhaltung gleichen kann. Nahe den Hotels am Gardasee befinden sich zudem Fähranlegestellen, welche den Besuchern die Option auf eine Ausfahrt zu den kleinen Inseln anbieten. Auf der größten Insel – Isola del Garda – kann nun auch gleich die Villa Borghese bewundert werden. Zusätzlich sieht sich der Tourist in der Lage, den alten Hafen von Desenzano del Garda und die traumhafte Bucht von Malcesine – direkt in der Nähe der Hotels am Gardasee – zu entdecken. Als Segelsportparadies zeigt sich aufgrund der steilen Felsküsten und Fallwinde derweil der nahe Iseosee und kann zu einem Spektakel beitragen. Der Ausflug an den Ortasee mündet sicher in der Bewunderung der Ortschaft Orta San Giulio mit den engen Gassen beziehungsweise den Wohnhäusern samt großer Holztreppen und -verandas – und dies auf verschiedenen Ebenen entlang des Hangs. Hier lohnt sich ebenfalls der Gang zu dem Sacro Monte d`Orta mit der im Wald gelegenen Kapelle für den Heiligen Franz. Das Seeufer von Varenna oder die historische Fähre Ghisallo am Comer See sowie das tropisch anmutende Ambiente des Hafens von Garda verführen nun die Urlauber zum Beispiel aus den Hotels am Gardasee.
Die Hotels der Oberitalienischen Seen können direkt über die Autostradas A 4 sowie A 22 erreicht werden. Zudem befinden sich um jeden See Uferstraßen, welche den direkten Zugang völlig unkompliziert ermöglichen. Aufgrund der Nähe zu der Stadt Verona bietet sich zudem die Reise mittels der Schienenstrecke Mailand-Verona an – zahlreiche sehenswerte Ort- und Landschaften warten bei einem Trip von den Hotels am Gardasee in die nähere Umgebung auf den Urlauber. Außerdem kann dank der Nähe zu den italienischen Großstädten der internationale Flugverkehr zur Anreise ebenso genutzt werden. Aufgrund der Speisung durch die lokalen Flüsse, bieten sich dem Touristen unweit der Hotels der Oberitalienischen Seen sensationelle Einblicke in die wunderschöne Natur. Allein eine Wanderung entlang solch eines Flusslaufes führt den Besucher zu faszinierenden Ruhestätten innerhalb des Waldes, an unzähligen Lichtungen oder sogar an kleinen Plateaus mit einem bezaubernden Blick über die Landschaft.
Im Norden des Stiefels liegt der größte italienische See. Im Süden der Alpen und nördlich der Po-Ebene gehört sein Gebiet zu drei unterschiedlichen Provinzen. Mit Trentino-Südtirol, Venetien sowie der Lombardei warten folglich auch zahlreiche Optionen bereichernder Ausflüge auf den Gast. Mit den Gardaseebergen – einigen Zweitausendern – am Nordhang und den Weinanbaugebieten in der Tiefebene kann zudem ein abwechslungsreiches Panorama geschaffen werden. So ist das Bardolino-, Lugano- und Valpolicella-Gebiet für die Benetzung der trockenen Gaumen verantwortlich. Gespeist von der Sarca und mit dem Mincio als Abfluss ist dem Gewässer dabei die Beständigkeit des sauberen Wassers durch den steten Durchfluss garantiert.
In dieser italienischen Region um den See herrscht sub-mediterranes Klima vor. Dies beschert dem Gardasee sehr warme Sommer sowie eher mild-kühle Winter ohne viel Niederschlag. Vor allem im Alpengebiet am nördlichen Teil sieht sich der Gast den Winden des Ora – einem Südwind aus dem Etsch-Gebirgstal – sowie dem Pelér – einem zwischen Juni und September speziell am Gardasee auftretender Wind – konfrontiert. Diese Luftmassen sorgen jedoch auch dafür, dass die warmen Sonnentage noch erträglicher werden, als es ein Gewässer ohnehin gestalten kann. Da der Ora über den Nachmittag bis hin zum Abend und der Pelér vor allem in der Nacht bis zum nächsten Vormittag ihre Auftritte offenbaren, ist die nördliche Region des Sees mit der Zeit zu einem beliebten Betätigungsfeld für Segler und Surfer geworden.
Die Anreise erfolgt am besten über die Gardesana. Dies sind die umliegenden Strada Statale, von denen zwei komplett um den See herumführen. So kann jedes Domizil angefahren werden. Für die weiteren Ausflüge oder Anreisen liegt der Gardasee wunderbar am Netz der Autostrada gelegen. Besonders die Brennerautobahn A 22, welche sich östlich des Sees erstreckt, kann für eine phänomenale Verbindung im südlichen Europa sorgen.
Des Weiteren kann das Gebiet auf dem Schienennetz abgefahren werden. Mit zwei Bahnhöfen an den bekannten Orten Peschiera und Desenzano können die Ankunft am Gardasee und die Erkundung seiner Reize beginnen. Um von einem Punkt an einen gegenüberliegenden oder weiter entfernten Ort zu gelangen, helfen die Fährverbindungen über den See weiter. Nur per Flugzeug ist dies Gebiet noch nicht erschlossen. Jedoch kann eine italienische Großstadt in der Nähe als Direktflugziel fungieren und der Transport zum Gewässer im Anschluss daran über die Autobahn realisiert werden. Verona bietet sich hierbei als nächstes Ziel an, wobei das entfernter gelegene Mailand wahrscheinlich von jedem Ort der Welt angeflogen werden kann.
In der letzten Eiszeit wurde das heute Dasein des Lago die Garda begründet. Der Rhätische Gletscher formte dabei durch seine Bewegungen die Form des Bodens für die Ansammlung des Wassers. Noch heute lassen sich am Südufer Spuren dieser Epoche auffinden. So zollt der Rundgang an dieser Stelle mit zahlreichen Steinformationen der Endmoräne Tribut. Mit einer Kombination aus sportiver Freizeitgestaltung rund um die und als Wanderer in den Alpen sowie des ausgewogenen Badeangebotes kann hier für jeden der richtige Zeitvertreib gefunden werden und selbst innerhalb einer Großfamilie der Traumurlaub für jedes Familienmitglied erschaffen werden.
Einmal auf dem Gardasee zu schippen, stellt bei diesem Aufenthalt wahrscheinlich keine große Hürde dar. Und wenn der Tourist sich schon auf dem Wasser befindet, sollte er sich die Isola del Garda mit der Villa Borghese und wunderschönen Grünanlagen zu Gemüte führen. Und wenn der Wasserstand ein wenig gesunken ist, kann der nächste Ausflug per Fußmarsch auf die San Biagio verlaufen – selbstverständlich geht dies auch bei höherem Wasserpegel.
Bereits in der Prähistorie war eine beständige Wasserquelle etwas Wichtiges, weshalb es auch viele Siedlungsnotationen, wovon die Älteste den Zeitraum 2000 vor Christi Geburt datiert, gibt. Nach diesen Ansiedlungen kam es zwischen den Römern und den Alemannen erstmals 268 nach Christi Geburt zu einer großen Schlacht um die Region. Mit vielen Ambitionen verschiedener Herrscherhäuser wurden diverse Abkommen und Handelsbeziehungen geschlossen, sodass um das 17. Jahrhundert die Habsburger eine große Sympathie genießen konnten. Mit den Bemühungen Napoleons kam jedoch mit Frankreich ein zusätzlicher Häscher um die idyllische wie strategische Lage hinzu. Diese konnte erst 1859 in der Schlacht von Solferino im gleichen Atemzug wie den Österreichern entrissen werden. Da sich dies auf die gesamte Apenninhalbinsel auswirkte, wurde somit sogar der Weg Richtung Einigung Italiens erzielt. Aus dieser Zeit der Grausamkeit heraus wurde zudem das Rote Kreuz unter dem Ex-Soldaten Henry Dunant ins Leben gerufen. Im Norden noch bis zum Ende des Ersten Weltkrieges an Österreich-Ungarn gebunden und während des Zweiten Weltkrieges mit taktischen Aufgaben vertraut, steigerte sich im Ausklang des 20. Jahrhunderts der Wert um die Region am Gardasee.
Der Gardasee ist reich an typischen Bach- wie Seefischen, welche ihren Weg in die Netze und auf den Teller finden. Vor allem die Landwirtschaft in der näheren Umgebung liefert wichtige Lebensmittel – seien es Früchte, Gemüsesorten, Gewürze oder auch die Fleischressource an sich – welche dem Touristen in vielfältigster Weise angeboten werden können. Und zu guter Letzt verwöhnt sich der Reisende noch mit einem guten Tropfen Cabernet Sauvignon, Pinot Blanc, Chardonnay oder Riesling – perfekt auf die Speisen abgestimmt. Polenta wie Luccio in Salsa sind hier typische Vorspeisen. Zudem frohlocken in Weißwein marinierte Fischsorten mit unterschiedlichen Reis- wie Nudelbeilagen, paniertes Kalbsfleisch mit Käseknödeln sowie Tagliatelle mit (Stein-) Pilzen. Mit unterschiedlichem Gebäck steht den verschiedenen Jahreszeiten nun der Weg zur Vollendung eines wunderbar kulinarischen Erlebnisses nichts mehr im Weg.
Die Natur ist die Empfehlung eines Aufenthaltes. Entlang der Ufer wie auch in den teilweise wilden Arealen höherer Niveaus können mediterrane Gehölze – Palmen stellen keine unwahrscheinliche Sichtquelle dar – sowie diverse Orangerien für ein imposantes Erscheinungsbild sorgen. Letztere sind vor allem am Westufer zu finden, während sich das Ostufer mit Olivenhainen zu empfehlen weiß. Neben der Naturidylle laden am Südufer die zwei großen Freizeitparks zum Verweilen und Amüsieren ein. Nun sind im Gardaland Action, Achterbahnen und Shows zu erleben beziehungsweise in Canevaworld der Aquapark, das Movieland oder das Rock Star Café zu erkunden. Alte Häfen, wunderbare Ausblicke über den gesamten See sowie Badeufer locken für einige unterhaltsame Stunden.